Heutige Kulturen zeichnen sich durch eine hohe Komplexität, Vielfalt und externe Vernetzung aus. In Folge von Migrationsprozessen, globalen Kommunikations- und Verkehrssystemen sowie ökonomischen Abhängigkeiten enden Lebensformen nicht (mehr) an Nationalgrenzen, sondern finden sich genauso in anderen Kulturräumen.
Das Konzept der Transkulturalität geht davon aus, dass zeitgenössische Kulturen keine in sich geschlossenen Systeme sind, sondern dass Menschen in modernen Gesellschaften durch mehrere kulturelle Herkünfte und Verbindungen bestimmt und somit kulturelle Hybride sind. Die Aufgabe der Identitätsbildung besteht darin, diese unterschiedlichen kulturellen Komponenten zu integrieren. Im Zusammentreffen mit anderen Kulturen ist es das Ziel, die Unterschiedlichkeiten wahrzunehmen und nach Anschlussmöglichkeiten zu suchen, um so eine neue gemeinsame Kultur zu entwickeln.
In meinen Seminaren, Workshops und Beratungen verfolge ich diesen Ansatz, um zu erreichen, dass die Zusammenarbeit und der Kontakt mit anderen Menschen erfolgreich verläuft und als Bereicherung wahrgenommen wird.
Ich bin Mitglied bei SIETAR - Society for International Education, Training and Research.